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Berge

Wie ich meinen Freunden erkläre, was ich als systemischer Coach mache

Wenn mich Freunde fragen, was ich da jetzt eigentlich mache, fällt mir das leichter, einfach davon zu erzählen, was mein Angebot speziell macht - auf jeden Fall deutlicher, als ich es auf der Startseite der Homepage schreiben würde:


Ich bin kein Berater. Das ist kein Abgrenzungsritual. Es ist schlicht wichtig, um Missverständnisse zu vermeiden. Berater kommen mit Konzepten, Modellen und Lösungen. Sie analysieren von außen, ordnen ein und schlagen vor. In vielen Situationen ist das sinnvoll. Aber es ist nicht das, was ich tue.


Ich komme nicht mit Antworten. Ich erkläre niemandem, wie Organisationen „eigentlich funktionieren sollten“. Und ich glaube nicht, dass komplexe soziale Systeme besser werden, wenn man ihnen ein weiteres Modell überstülpt.


Warum ich davon überzeugt bin, dass die Lösung im System liegt

Meine systemische Haltung ist praktisch gewachsen. Ich erlebe immer wieder, dass Menschen sehr genau spüren, wo es hakt – aber keinen Raum haben, das zu sortieren oder auszusprechen. Probleme bleiben bestehen, nicht weil Kompetenz fehlt, sondern weil Erwartungen widersprüchlich sind, Rollen unklar bleiben oder Entscheidungen vertagt werden.


Genau dort arbeite ich. Ich begleite dabei, Zusammenhänge sichtbar zu machen und Entscheidungen möglich zu machen. Nicht, indem ich sage, was richtig ist, sondern indem ich Fragen stelle, die Verantwortung klären.


Das macht diese Arbeit als systemischer Coach so schwer greifbar, weil es ja fast unerklärlich ist: Ich bringe nicht die Lösung, sondern stelle "nur" Fragen. Das klingt sehr leicht - ganz ehrlich: Ist es für mich meistens auch. Aber es ist eben nicht beliebig, dass das einfach so vom Himmel fallen würde. Die richtigen Fragen zu stellen, im richtigen Moment, sodass der Coachee, seinem Ziel näher kommt, das ist die große Kunst. Methoden sind u.a.: Irritation durch hypothetische oder zirkuläre Fragen, räumliche Aufstellungen, Perspektivwechsel, Ressourcenaktivierung.


Mein USP ist kein Wissen, sondern Anschluss

Ich werde nicht gebucht, weil ich mehr weiß als andere. Coaching ist keine Wissensdisziplin.

Mein USP liegt darin, dass ich mit bestimmten Menschen schnell in einen tragfähigen Arbeitskontakt komme. Wir reden nicht lange aneinander vorbei.

Ich bin angestellter Geschäftsführer, Politikwissenschaftler, Vater, war in der Jugend Fußballer, bin Stadtmensch und Dorfkind. Ich kenne betriebswirtschaftliche Logiken, Kennzahlen, Controlling, Führung und Organisationsrealität. Macht, Interessen und institutionelle Zwänge sind mir vertraut. Das alles nutze ich nicht, um Lösungen vorzuschlagen, sondern um schneller zu verstehen, worum es wirklich geht – ohne lange Erklärschleifen.


Gemeinsame Sprache verändert das Gespräch

Viele meiner Klientinnen und Klienten erleben, dass sie Dinge sagen können, ohne sie rechtfertigen zu müssen. Zielkonflikte, Zweifel und Ambivalenzen dürfen stehen bleiben, ohne sofort bewertet zu werden. Das verändert Gespräche. Sie werden ruhiger, klarer und oft auch mutiger. Gerade für Menschen in Verantwortung ist das ungewohnt – und entlastend.


Hemdsärmelig, aber nicht beliebig

Ich arbeite systemisch, reflektiert und methodisch sauber. Gleichzeitig halte ich wenig davon, mich hinter Fachbegriffen oder Modellen zu verstecken.

Coaching darf anspruchsvoll sein. Aber es muss sich im Alltag bewähren – dort, wo Entscheidungen getroffen werden und Folgen spürbar sind.


Wenn ich es auf einen Satz bringen soll

Freunden sage ich meist:

Ich berate nicht. Ich coache systemisch. Ich begleite Menschen mit Verantwortung dabei, ihre eigenen Lösungen aus ihrem System heraus zu finden.

Manchmal füge ich hinzu:

Und ich spreche ihre Sprache.

Für wen dieses Angebot gedacht ist

Mein Angebot richtet sich an Menschen, die nicht den nächsten Berater und auch keine nette Gesprächsrunde suchen. Ich arbeite mit Menschen,

  • die an einem Punkt stehen, an dem wirklich neu gedacht werden muss,

  • die bereit sind, eigene Annahmen infrage zu stellen,

  • die Verantwortung nicht delegieren, sondern klären wollen,

  • und die aus dieser Klarheit heraus wieder handlungsfähig werden wollen.


Was sie bei mir nicht finden:

  • keine wachsweichen Angebote ohne Zumutung

  • keine Beraterweisheiten von außen

  • keine schnellen Lösungen zur Beruhigung


Was sie finden:


Dieses Angebot ist nicht bequem. Aber es ist ehrlich. Und es ist für Menschen gedacht, die bereit sind, Verantwortung neu zu sortieren und ins Handeln zu kommen.


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